19.05.2026
VDM: Geschäftsanbahnungsreise in die USA
Eine Delegation deutscher Möbelhersteller und Zulieferer hat in der vergangenen Woche Chicago und New York besucht, um Marktpotenziale auszuloten und neue Kontakte zu knüpfen. Die fünftägige Geschäftsanbahnungsreise wurde von den Verbänden der Deutschen Möbelindustrie initiiert und in Zusammenarbeit mit den Deutsch-Amerikanischen Auslandshandelskammern in Chicago und New York organisiert. Das Bundeswirtschaftsministerium förderte die Reise im Rahmen des Markterschließungsprogramms für kleine und mittlere Unternehmen. Die Firmen erhielten unter anderem die Möglichkeit, ihre Produkte potenziellen Partnern im nordamerikanischen Markt zu präsentieren. Zu den Teilnehmern der Reise zählten unter anderem Raumplus, Konektra und Weinbaums; an den Fachkonferenzen beteiligten sich darüber hinaus Häcker Küchen, JAB Anstoetz, Walter Knoll und Wilkhahn.
„Trotz des herausfordernden Umfelds infolge der Einfuhrzölle sehen wir für unsere Branche auf mittlere Sicht attraktive Wachstumsmöglichkeiten auf dem amerikanischen Markt“, stellte Jan Kurth, Geschäftsführer der Verbände der Deutschen Möbelindustrie, fest. „Besonders im projektgetriebenen Objektgeschäft können deutsche Hersteller mit ihrer Qualität, Designkompetenz und Nachhaltigkeit punkten“, ergänzte Alexander Oswald, Leiter Außenhandel der Möbelverbände.
Mit einem Volumen von rund 190 Milliarden Dollar im Jahr 2025 stellen die Vereinigten Staaten den zweitgrößten Möbelmarkt der Welt (nach China) dar. Bis zum Jahr 2030 wird ein durchschnittliches jährliches Marktwachstum von etwa 3 bis 4 Prozent erwartet. Für die deutsche Möbelindustrie sind die USA der wichtigste Exportmarkt außerhalb Europas.