02.11.2026
Rid Stiftung: Bilanz zu Handelsinnovationen
Nach mehr als drei Jahren hat die Günther Rid Stiftung für den bayerischen Einzelhandel Bilanz zu ihrem Förderformat „Future Retail Store“ gezogen. Bei der Veranstaltung „Insights #2 – Drei Jahre Innovationen im Echtbetrieb“ Ende Oktober in München präsentierten beteiligte Handelsunternehmen und Projektpartner die Ergebnisse ihrer Innovationsprojekte. Im Mittelpunkt stand die Frage, welche neuen Technologien und Geschäftsmodelle dem stationären Einzelhandel einen tatsächlichen Mehrwert bieten.
Im Rahmen des Förderformats hatten Handelsunternehmen verschiedene Ansätze unter realen Marktbedingungen und mit wissenschaftlicher Begleitung getestet. Dazu gehörten unter anderem der Einsatz Künstlicher Intelligenz am Point of Sale, holografische Verkaufsberatung und neue Konzepte zur Gestaltung von Verkaufsflächen.
So erprobte die Cairo AG Live-Hologramme für die Kundenberatung im stationären Handel. Die Technologie stieß zwar auf positive Resonanz, zeigte jedoch auch Grenzen hinsichtlich persönlicher Beratung, Produkterlebnis und Wirtschaftlichkeit. Das Unternehmen „Wohnwerk in der Natur“ wiederum untersuchte, wie sich ein erlebnisorientiertes Beratungskonzept auf kleinere Verkaufsflächen übertragen lässt. Dabei zeigte sich insbesondere die Bedeutung angepasster Geschäftsprozesse und Organisationsstrukturen.
Die Erkenntnisse aus den Projekten hat die Rid Stiftung in ihrer Publikationsreihe „Spotlights“ zusammengefasst. Die Ergebnisse und praxisorientierten Einordnungen stehen unter
www.futureretailstore.de kostenfrei zur Verfügung.
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