22.06.2026

VdDW: Leichtes Umsatzplus im Inland

Das Minus schwächt sich ab: Nachdem die Hersteller von Wohn-, Ess- und Schlafzimmermöbeln in den ersten drei Monaten 2026 deutliche Rückgänge verbuchen mussten, sank der Umsatz im April nur noch um -0,65 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat. Wie der Verband der Deutschen Wohnmöbelindustrie mitteilt, lag er bei 402,5 Mio. Euro. Davon entfielen 290,08 Mio. Euro auf das Inland, was ein leichtes Plus von 0,62 Prozent bedeutet.

Insgesamt wurden in den ersten vier Monaten des Jahres 1,558 Mrd. Euro erwirtschaftet – und damit 5,96 Prozent weniger als im gleichen Zeitraum 2025. Der Inlandsumsatz ging dabei um 6,86 Prozent zurück, der Auslandsumsatz verringerte sich um 3,71 Prozent. Die Exportquote beträgt 29,41 Prozent.

Unterjährige Auswertungen sind immer als vorläufige Berichte zu verstehen und können vom Statistischen Bundesamt noch rückwirkend korrigiert werden. Der Fachzweig „Herstellung von sonstigen Möbeln a. n. g.“ gliedert sich in der amtlichen Statistik wie folgt auf: 40 Prozent Möbelteile, 30 Prozent Wohn-, Ess-, Schlafzimmermöbel, 13 Prozent Möbel aus anderen Materialien, 10 Prozent Kleinmöbel, 7 Prozent Sitzmöbel nicht gepolstert.

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Foto/Grafik: VDM
Jan Kurth, Geschäftsführer der Verbände der deutschen Möbelindustrie
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