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08.12.2021

Neue Regierung: Handel erwartet mutige Impulse

„Die neue Bundesregierung steht vor gewaltigen Aufgaben. Für den Handel geht es um nichts weniger als einen Weg aus der größten Krise seit dem Zweiten Weltkrieg und die Überlebensfähigkeit tausender Betriebe und ganzer Innenstädte“, erklärte HDE-Hauptgeschäftsführer Stefan Genth nach der Vereidigung der neuen Bundesregierung.„Den Ampel-Parteien sind sich der großen Herausforderungen, vor denen der Handel und unsere Stadtzentren stehen, sehr bewusst. Das zeigt der Koalitionsvertrag deutlich. Doch dem Bekenntnis müssen jetzt konkrete Maßnahmen folgen“, betont Genth.

Es gelte, auch die zugesagte Unterstützung des Einzelhandels im digitalen Strukturwandel zu konkretisieren und mit Leben zu füllen. Ein Umdenken ist aus Sicht des HDE auch in den Plänen zur Mindestlohnerhöhung notwendig. Hiermit greife die neue Bundesregierung in die Zuständigkeit der Mindestlohn-Kommission und zugleich die Tarifverträge zahlreicher Branchen ein. „Die Tarifautonomie zu unterwandern, würde einen wirtschaftlichen Neustart nach der Corona-Krise erheblich gefährden“, so Genth weiter.

Der Handel organisiert im Rahmen seiner Impfkampagne „Leben statt Lockdown – Lass Dich impfen“ bundesweit Impfaktionen. Bis jetzt konnten bereits über 250.000 Impfungen im Handel verabreicht werden. Vor diesem Hintergrund fordert der HDE, die geplante Neuordnung des Corona-Krisenmanagements der Bundesregierung rasch umzusetzen, um zu einer koordinierten, zielgerichteten und vorausschauenden Pandemiepolitik zu gelangen. Der bundesweite Flickenteppich an zum Teil nicht mehr nachvollziehbaren Corona-Regelungen müssten endlich der Vergangenheit angehören, so der HDE. Darüber hinaus sei schnelles Handeln bei den Corona-Hilfen gefragt, die an die aktuelle Lage angepasst werden müssten.

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Foto/Grafik: HDE
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