08.06.2026
MZE: Kooperation mit GfMTrend
Um Kompetenzen zu bündeln, den Austausch untereinander zu intensivieren und gemeinsame Zukunftsperspektiven für den mittelständischen Fachhandel zu entwickeln, haben MZE und GfMTrend jetzt eine strategische Kooperation vereinbart. Der MZE mit seinen spezialisierten Unternehmensbereichen für Schlafen, Küche, Wohnen, Raumdesign und Werkraum betreut mehr als 600 Partner aus verschiedenen Vertriebsformen – vom Bettenfachgeschäft über Raumausstatter bis hin zu Küchenstudios und Einrichtungshäusern. GfMTrend umfasst über 880 angeschlossene mittelständische Möbel- und Küchenhäuser.
Gerade diese unterschiedlichen Kompetenzen und Marktzugänge sehen beide Verbände als „große Chance der Zusammenarbeit“. Der Endkunde denke heute immer weniger in einzelnen Produktwelten, sondern zunehmend in ganzheitlichen Lebens- und Wohnräumen. „Die Verbindung unterschiedlicher Fachkompetenzen innerhalb der Einrichtungsbranche gewinnt dadurch zunehmend an Bedeutung“, so die beiden Verbände. Gleichzeitig stehe der Fachhandel vor tiefgreifenden Veränderungen – von Digitalisierung über Plattform-Ökonomie bis hin zu steigendem Wettbewerbsdruck. „Der stationäre Fachhandel steht nicht vor kleinen Anpassungen, sondern vor einem grundlegenden Wandel. Umso wichtiger ist es, dass mittelständische Verbände ihre Stärken bündeln, voneinander lernen und gemeinsam Zukunft gestalten“, so MZE-Geschäftsführer Rüdiger Gehse. Und GfMTrend-Geschäftsführerin Monika Simon-Müller ergänzt: „Wir verstehen uns nicht nur als Einkaufs- und Dienstleistungsorganisation, sondern als aktive Begleiter mittelständischer Unternehmerinnen und Unternehmer. Genau diese Haltung verbindet GfMTrend und MZE.“
Im Mittelpunkt der Zusammenarbeit stehen unter anderem: der strategische Austausch zur Zukunft des mittelständischen Fachhandels, die Weiterentwicklung von Sortiments- und Vermarktungskonzepten, gemeinsame Schulungs- und Weiterbildungsformate, die Vernetzung beider Unternehmergemeinschaften sowie der Austausch zu Themen wie Digitalisierung, Künstliche Intelligenz, Fachkräftesicherung und unternehmerischer Transformation. Beide Verbände betonen, dass die Zusammenarbeit ausdrücklich partnerschaftlich angelegt ist und die Eigenständigkeit beider Organisationen unangetastet bleibt.
Für Helmut Stauner, Prokurist und Vertriebsleiter beim MZE, ist die Kooperation bewusst als langfristiger Entwicklungsprozess angelegt: „Diese Partnerschaft lebt nicht von Formalitäten, sondern von Haltung, Vertrauen und dem gemeinsamen Willen, mittelständische Unternehmer aktiv zu stärken. Entscheidend ist nicht, woher man kommt, sondern welche Zukunft man gemeinsam gestalten möchte.“